Fantasy Filmfest 2016: The Devil’s Candy (7/10)

They don’t let me play it loud.

(Aus irgendeinem Grund gibt es den Trailer nur auf Russisch, sorry!)

Heavy Metal und Satanismus – die Verbindung hat Tradition. THE DEVIL’S CANDY spielt mit den bekannten Vorurteilen gegen Liebhaber gitarrenlastiger Musik und stellt mit den Hellmans (!), der netten Metalfamilie von Nebenan, sehr liebenswürdige Protagonisten in den Mittelpunkt. Leider suchen sie sich ausgerechnet das ehemalige Domizil eines vom Satan besessenen Killer als neues idyllisches Heim auf dem Lande aus. Was dann folgt ist unterhaltsamer, klassischer Horror mit einem ordentlichen Soundtrack.

THE DEVIL’S CANDY hat sehr gut inszenierte Schockmomente und teilt die satanische Symbolik großzügig aus. Das stört nicht unbedingt, ich hätte es allerdings besser gefunden, den Serienkilleraspekt mehr auszubauen, denn so einen kann PRUITT TAYLOR VINCE einfach hervorragend spielen (wir erinnern uns an die großartige Folge “Unruhe” in der vierten Staffel von AKTE X). So kann sich der Film nicht wirklich entscheiden, in welche Richtung er geht, mal Haunted House, ein bisschen EXORZIST und klassische Slasherelemente – dazu gehören dann leider auch die genretypische unfähige Polizei und aus Plotgründen unverständlich handelnden Protagonisten. Von mir und meiner Familie hätte man jedenfalls ab etwa Minute 45 höchstens noch die Rücklichter des Umzugswagens gesehen. Sieht man darüber hinweg ist THE DEVIL’S CANDY solide Unterhaltung mit ein paar wirklich guten Szenen – darunter die beeindruckende Nutzung einer Gibson Flying V.

7/10 Headbanger

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