Fantasy Filmfest 2016: The girl with all the gifts (9/10)

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“I just want to live. Everyone wants that.”

Am liebsten sehe ich ja Filme ohne etwas über sie zu wissen. Bei THE GIRL WITH ALL THE GIFTS hatte ich lediglich Alex’ Kurzrezension gelesen, die so gut wie ohne Inhaltsbeschreibung auskam. Euch will ich diese Erfahrung nicht nehmen und ihr habt daher jetzt die Chance, allein auf eine Empfehlung hin, diesen großartigen Film anzusehen. Wer trotzdem weiterlesen möchte, kann weiterklicken. Mehr als im Trailer werde ich allerdings nicht verraten.

 

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Na gut, ihr wollt es wohl nicht anders!

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Ghostbusters (2016)

Wenn irgendwie möglich, versuche ich unvoreingenommen ins Kino zu gehen. Schwierig bei einem Film, über den Meinungen so hitzig im Netz hin- und herflogen und das bereits seit Ankündigung. Und ich habe mich auch in mehr als einer dieser Diskussion beteiligt. Dass im Jahr 2016 ernsthaft der x-te Superman, Sherlock Holmes, Batman und die drölfte Spidermanvariante in allen möglichen Szenarien und Interpretationen akzeptiert wird, das Internet aber in bestimmten Ecken in Flammen aufgeht, weil Frauen Ghostbusters spielen – unglaublich. Einige der schlimmsten Ausbrüche haben die Fünf Filmfreunde hier gesammelt. So viel Hass kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt einige Reboots, die mich nicht interessieren und die ich für völlig überflüssig halte. Meine Lösung ist einfach – ich sehe sie mir nicht an. Aber kaputt hat mir von diesen Filmen noch nie einer ein ganzes Franchise gemacht. Das schaffen Franchises meistens auch ganz gut alleine. Ich bin der Meinung: je mehr Vielfalt, desto besser. Warum? Darum.

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Aber auch ein Film mit sehr guten Intentionen kann trotzdem richtig mies sein. Ich war bereit, im Fall der Fälle einzugestehen, dass Ghostbusters handwerklich nicht überzeugt. Aber das war glücklicherweise nicht nötig – dessen Meinung waren auch meine Kinomitgänger, die von den vorlaufenden Diskussionen teilweise gar nichts mitbekommen hatten.

Ghostbusters ist sicher kein unvergessliches, niedagewesenes Kinoerlebnis, das mich transformiert zurückgelassen hat. Aber das habe ich auch nicht erwartet und bin daher auch nicht enttäuscht aus dem Saal gegangen. Ich habe das erwartet, was mir die anderen  zwei Filme auch geboten haben: ein bisschen Action, ein bisschen Grusel, schöne Effekte, sympathische Charaktere und witzige Dialoge. Und genau das bekommt man auch. Hier endet der spoilerfreie Teil. Alles, was etwas näher auf den Plot eingeht, folgt jetzt.

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10 Bilderbücher, an denen auch Eltern Spaß haben

Bloggerregel Nr. 394: wenn man einen Blogpost nicht schreibt, schreibt ihn wer anders. Und so gab es bei dasnuf.de neulich schon zwei Kinderbuchempfehlungen, die vorlesende Eltern nicht in den Wahnsinn treiben, während dieser Eintrag in den Entwürfen Staub ansetzte.

Mein Lesepublikum befindet sich ja noch ein paar Alterklassen weiter unten, aber gerade bei Kleinkindern sollte dieses Kriterum nicht unterschätzt werden. Hat ein Kleinkind ein Buch ins Herz geschlossen, muss es immer und immer und immer wieder gelesen werden. Bei guten Bilderbüchern ist das schon anstrengend. Bei schlechten ist der 10. Durchgang physisch manchmal kaum noch zu ertragen.

Dazu zähle ich die vielen, schrecklich belanglosen  Bilderbücher, deren Autoren sich offensichtlich nie mehr als fünf Minuten mit einem aufgeweckten Kleinkind beschäftigen mussten. Anspruch an Charaktere oder Geschichte? Brauchenmernich, die Kinder versteeeehen das ja noch gar nicht. Hauptsache, irgendwer pupst. Oder ist frech. Und es gibt ein paar bunte Bildchen – UND DIE SIND OFT NICHT MAL SCHÖN!

Bevor ich mich hier aber aufrege und auf den üblichen Verdächtigen herumreite (ein gewisses schwarzes Federtier mit gestreifter Fußbekleidung wird hier besonders von den Vorlesenden gehasst), hier meine Empfehlung für Kinder ab zwei.

 

1. Rotraud Susanne Berner: Wimmlingen-Wimmelbücher

Führt nicht gerade King of Wimmelbuch Ali Mitgutsch die Feder sind Wimmelbücher leider oft eine sehr unkreative Angelegenheit. Rotraud Susanne Berner macht jedoch mehr, als einfach nur Seiten mit möglichst vielen Details vollzustopfen.  Alle Bewohner von Wimmlingen, wo jedes der Bücher spielt, haben nämlich  ihre eigenen kleinen Geschichten, die sich durch alle nachfolgenden ziehen (Winter, Frühling, Sommer, Herbst, Nacht). Für uns hatte das geradezu einen Seifenoper-Effekt. Wird Manfred Elke heiraten? Wie sieht der neugebaute Kindergarten aus? Wird der Fahrkartenautomat am Bahnhof wohl endlich repariert?   Auch die Natur rund um die Stadt ändert sich je nach Saison. Wir haben jedes Buch in der entsprechenden Jahreszeit gekauft und uns gemeinsam gefreut, wie die Kinder von Wimmlingen parallel zu unserem größer wurden. Außerdem gibt es unter den Einwohnern eine für deutsche Verhältnisse geradezu erfrischende Vielfalt.

2. Jackie French & Bruche Whatley: Tagebuch eines Wombats & Tagebuch eines Babywombats

Wombats haben wirklich ganz schön viel zu tun. Schlafen, fressen, sich kratzen – da ist eine Woche schnell vorbei. Und da sind noch diese komischen Wesen in dem großen Loch, die einfach nicht verstehen, was man am liebsten frisst. Vorbild für die durch und durch liebenswerten Wombat-Bilderbücher ist “Mothball”, ein Wombat, das bei der australischen Autorin Jackie French im Hinterhof lebt. Und dank Illustrator Bruce Whatley wissen wir jetzt, wie ausdrucksstark ein Wombatblick sein kann. Die Fortsetzung mit Mamawombat und Babywombat schafft es sogar, noch toller, als das erste Buch zu sein. Mein Reinkarnationsziel ist ab sofort jedenfalls eindeutig Wombat.

3. Alice Melvin: Emma kauft ein

Emma hat eine Liste mit zehn Dingen, die sie einkaufen möchte. Man kann sich zwar fragen, was ein kleines Mädchen mit einem Kakadu, einem Gartenschlauch und einem antiken Teppich anstellen möchte, aber bei Emma stehen vor allem die Bilder im Vordergrund, und die sind einfach wunderschön. Auf jeder Seite gibt es einen altmodischen Laden zu entdecken, bis zum Dach vollgestopft mit liebevoll gezeichneten Gegenständen. Schön für Kleinkinder sind die Reime und der Klappeffekt der Seiten, mit denen man die in die Geschäfte hineinsehen kann. Und auch wenn man meint, dass das Thema Einkaufen so viel Tiefe gar nicht hergibt – das Ende ist richtig toll. Da verzeiht man auch die etwas hakeligen Reime der deutschen Ausgabe.

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#aufaugenhöhe – auch 2016

Lieber Andreas,

heute spülte mir Twitter dies auf die Timeline.

 

Ich folgte dem Link, las ihn und tippte erst einmal mindestens eine halbe Stunde in Rage vor mich her. Dann erst merkte ich, dass der Blogpost, den du dort verlinkst, schon anderthalb Jahre alt ist. Und das Leute schon ausführlich darauf geantwortet haben. Wie Mama Notes zum Beispiel. Eine ganze Blogparade entstand, #aufaugenhöhe – die hab ich verpasst. Und du wohl auch.

Denn heute du verlinkst denselben Blogpost noch einmal. Unverändert. Vielleicht ist das ja auch nur ein Missverständnis. Vielleicht ist auch nur dein Twitterprogramm so eingestellt, dass es immer mal wieder ältere Links streut. Aber es wird Leute geben, die den Eintrag lesen. Und vielleicht ausdrucken und ihren Frauen hinlegen, wie du es vorschlägst. Und das möchte ich verhindern.

Auch anderthalb Jahre später ist die Situation immer noch dieselbe. Zwei Drittel der Arbeitszeit von Frauen ist unbezahlt – dazu zählt Kinderbertreuung und Haushaltsführung. Bei Männern ist es weniger als die Hälfte. Bei der Elternzeit hat sich auch kaum etwas getan. 80 % aller Väter, die Elternzeit nehmen, tun dies nur für 2 Monate. Haushalt und Kinder sind größtenteils weiterhin Frauensache. Dass viele Frauen (und auch viele Männer) diese Situation nicht zufriedenstellend finden, hast du im Feedback zu #aufaugenhöhe lesen können.

Auch ich sehe nicht ein, mich damit abzufinden, dass “Männer halt so sind”, wie du es schreibst:

” Wir haben bei vielen Dingen einen ganz andere Hemmschwelle als Frauen. Das muss genetisch sein.”

Gene sind eine tolle Sache. Es gibt Theorien, dass sogar Dinge wie die Tendenz zu Scheidungen genetisch veranlagt sein können (ich empfehle Interessierten an dieser Stelle immer die Bücher von Stephen Pinker). Aber obwohl ich mich als Lain gehörig aus dem Fenster lehne,  bin ich mir ziemlich sicher: Es gibt kein Gen, das leere Kühlschränke voll und volle Mülleimer als leer erscheinen lässt.

 

Alles andere ist eine Ausrede und auch dieser Brief ist nichts anderes, hübsch verpackt in Komplimente.  Wenn das “anbetungswürdige Geschöpf” namens Frau, das alles im Griff hat, nicht zur Arbeit ruft, dann wird wohl auch nichts sein. Und wenn die Göttin dann doch Hilfe von ihrem treuen Diener möchte, muss sie nur drei winzig kleine Dinge beachten:

“Wir sehen viele Aufgaben nicht, selbst wenn sie uns beißen.
Sagt uns was wir tun sollen und wir tun es.
Sagt es uns so, dass wir es verstehen.”

Frauen in einer derartigen Konstellation müssen sich nur leider wesentlich mehr als diese drei Dinge merken, denn auch wenn man jemanden zum Einkaufen abkommandiert, muss man sich ja erst mal grundsätzlich selbst merken, was gerade fehlt. Merken, wann das Kind vom Kindergarten geholt werden muss. Merken, wann die Waschmaschine gelaufen ist. Eine Liste, die ins Unendliche geht. Und wenn man müde ist oder hungrig oder einfach keine Lust auf diesen ganzen Kram hat, fällt uns Frauen das Merken genetisch kein bisschen leichter als Männern. Da landen diese drei Punkte höchstens auf Platz 334-336.

Daher, meine Bitte:

Liebe Männer, die diesen Brief auch im Jahr 2016 noch ausdrucken möchten, um ihn ihrer Frau vorzulegen:

Lasst es.

Wenn ihr euch nicht merken könnt, dass kein Brot mehr da ist, oder euer Kind abgeholt werden muss, dann liegt das nicht an eurem Männerhirn. Sondern daran, dass diese Dinge keine besonders hohe Priorität für euch haben. Werden im Radio die Staus durchgesagt, hört man bei der Autobahn der Gegenrichtung ja auch nicht mehr richtig zu.  Ich wette, zum Treffen mit Euren Freunden und ins Büro schafft ihr es meistens pünktlich und mit der richtigen Hose an. Und wenn ihr euch das wirklich, wirklich nicht merken könnt – dafür gibt es Kalender. Oder Apps. Oder einfach einen Zettel und einen Stift.

Dreht diesen unsäglichen Brief um und fangt direkt an.

 

Dinge verschwinden

Ich gebe es offen zu: Meistens verschwinden Dinge in dieser Wohnung durch meine Schuld. Mein  Kurzzeitgedächtnis ist phänomenal löchrig. Wenn ich einen Gegenstand in der Hand halte und abgelenkt werde,  lege ich ihn ab und zwei Sekunden später suche ich verzweifelt danach. Regelmäßig treibe ich meine Familie auf wilden Jagden nach meiner Brille, meinem Schlüssel, meinem Handy durch die Wohnung. Sie nehmen es mit Humor, denn noch ist nie wirklich etwas weggekommen. Es tauchte immer wieder auf.

Bisher.

“Wo ist der Autoschlüssel?” Der Mann ist diesmal wenig verständnisvoll und wer wird es ihm verübeln?  In fünf Minuten muss das Kind bei der Tagesmutter sein und ich bin auf dem Weg zur Arbeit am anderen Ende der Stadt. Mir wird abwechselnd heiß und kalt.  Das ist bereits der Ersatzschlüssel. Der erste verschwand vor einigen Monaten auf unerklärlicher Weise. Beide Male war ich die letzte gewesen, die ihn in der Hand gehalten hatte.

“Kommode oder Schlüsselbrett?”
“Nein.”

Panisch taste ich meine Manteltaschen ab. Leer. Auch im Rucksack ist er nicht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, der Mann muss das Kind zu Fuß hastig hin- und mit entsprechendem Vorlauf nachmittags zurückbringen.  Er ist weiterhin nicht gerade begeistert (“beim ersten Schlüssel hab ich noch gelacht”).

Ich dagegen fangen ernsthaft an, an meinem Geisteszustand zu zweifeln. Whatsapp-Nachrichten fliegen hin und her. Schreibtisch, Couchtisch, doch die Kommode? Handtasche? Wo soll er denn sonst sein?  Ist er mir vielleicht aus der Tasche gefallen, als ich das Kind abschnallte?

Das Kind.

Bei beiden Autofahrten, nach denen die Schlüssel verschwanden,  hatte ich das Kind dabei und jeweils kurz im Flur nicht auf es geachtet, während ich meine Jacke und Schuhe auszog.

Das Kind versteckt normalerweise keine Dinge. Aber es hilft gerne. Es trägt mir die Schuhe hinterher, die Einkaufstasche. Es mag auch den Autoschlüssel gerne und hält ihn manchmal für mich fest und darf dann auf den “Zu”-Knopf drücken.

Das Kind ist außerdem gewachsen und kann jetzt mit seinen Patschehändchen auf die Kommode reichen, auf die ich den Schlüssel nach meiner Rückkehr meistens lege.

Anruf: “Frag das Kind. Vielleicht hat das Kind den Schlüssel versteckt.”

Der Vater ist empört, dass ich meine Schusseligkeit jetzt dem armen Kind in die Schuhe schiebe, aber da er genauso verzweifelt ist wie ich,  fragt er, ohne nennenswerte Resultate.

Abends komme ich, vom schlechten Gewissen geplagt,  heim und gehe meinen Weg vom Auto in die Wohnung selbst ab, suche alle benutzten Taschen und Kleidungsstücke durch, alle Oberflächen. Nichts.

Das passionierte Lesen von Detektivromanen hat mich eins gelehrt: “Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.”

Ich wende mich dem Kind zu. Das Kind sitzt beim Abendessen und stopft Käsebrot in sich hinein.

Ich: “Weißt du wo der Autoschlüssel ist?”
Kind: (Krümel sprühend) “Ja.”
Vater: “Als ob das was zu sagen hat.” (Das Kind antwortet oft mit “ja”.)
Ich: “Wo ist der Autoschlüssel denn? Ist er vielleicht im Schlafzimmer?”
Kind: “Ja.”
Vater: “Suggestivfragen! Das gibt nichts.”

Es müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.

Ich: “Wir spielen jetzt ein Spiel. Wer den Autoschlüssel findet, der kriegt Schokolade.”
Kind: “LADE. Lade haben!”
Ich: “Wenn du mir den Schlüssel bringst. Weißt du wo er ist?”
Kind: “Ja. Lade!”
Ich: “Zeig mir wo der Schlüssel ist und ich fahre sofort los und kaufe dir Schokolade. Ich bin dir auch nicht böse. Ehrlich.”
Kind: “Lade!”
Ich: “Mama braucht den Schlüssel, sonst kann sie nicht Schokolade kaufen fahren….”
Das Kind springt auf und rennt vor in den Flur.
Kind, aus dem Flur rufend: “Mode!”
Ich und der Vater schauen uns mitleidig an. Das arme Kind hat den Schlüssel wohl dort als letztes gesehen und hofft nun auf Schokolade. Nur haben wir die Kommode natürlich mehr als gründlich abgesucht, schließlich ist es auch der allererste Ort, an den ich den Mann nach seinem Anruf verwiesen habe. Er hat sie sogar von der Wand gerückt, um dahinter nachzusehen.
Kind: “Mode, Mama, pomm gucken!”

Wir folgen dem Kind. Es steht vor der Kommode. Darauf blitzt etwas Silbernes.

Der Mann bricht in hysterisches Gelächter aus.

Das Kind strahlt. “Lade!”

Obwohl es schon fast Schlafenszeit ist, fahre ich los und kaufe dem Kind einen Schokoladenriegel.  Während es ihn selig verschlingt, eruieren der Mann und ich die Bedeutung der jüngsten Geschehnisse.

1. Unsere geistigen Fähigkeiten nehmen langsam aber sicher ab. Unserer Wahrnehmung ist bald nicht mehr zu trauen. Wir müssen uns wichtige Informationen auf die Oberarme tätowieren und ein Video für das Kind aufnehmen, solange wir uns noch an unsere Namen erinnern.

2. Wir haben einen schlüsselversteckenden und wieder auftauchen lassenden Poltergeist in der Wohnung.

oder

3. Das Kind versteckt, wenn es unbeobachtet ist, Dinge und hat
4. gelernt, wenn es sie versteckt und wiederbringt, gibt es Schokolade.

Freundliche aber bestimmte Befragungen nach dem ersten Schlüssel bleiben fruchtlos, trotz drastischen Erhöhungen der Bestechungssumme. Das Kind schaut uns lieb an – in seiner Welt ist das Ereignis Jahre her und längst vergessen. Fast hätte den Zweitschlüssel dasselbe Schicksal ereilt.  Mein Blick wandert auf das kindhohe Beistelltischchen, wo ich meine Handtasche regelmäßig abstelle. Mit meiner Geldbörse, meinem Handy, meinen USB-Sticks für die Arbeit – mir wird schon wieder abwechselnd heiß und kalt.

Ich weise den Mann an, nach meinem Verlassen der Wohnung am Morgen jetzt nur noch mit offener Tür zu duschen. Meine Handtasche nehme ich ab jetzt überall hin mit, nachts kommt sie unters Kopfkissen. Der Autoschlüssel hänge ich an das Schlüsselbrett an der Wand. Noch kommt das Kind dort nicht heran. Noch.

Blogstöckchen von #fettlogik

Weiter mit einem Thema, das den Begriff “First world problem” tatsächlich verdient hat: Übergewicht. Laut RKI sind 67% aller Männer und 53% aller Frauen in Deutschland inzwischen übergewichtig – und ich war es nach meiner Schwangerschaft auch. “Was, du, übergewichtig?” würden Freunde und Bekannte jetzt empört dagegenhalten – eine Falschwahrnehmung oder wie ich heute sage, “Fettlogik”. Denn nur weil jemand nicht aussieht wie Rainer Calmund kann er oder sie trotzdem für seine Körpergröße übergewichtig sein.

Dieses Übergewicht bin ich inzwischen los und warum und wie erfahrt ihr im Blogstöckchen, das mir Nadja aka erzaehlmirnix in ihrem Blog “Fettlogik überwinden” zugeworfen hat. Dies und ihr zugehöriges Buch haben maßgeblich zum Verschwinden meiner überflüssigen Kilos beigetragen.

Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

Anfang des Jahres. Ich hatte die erzaehlmirnix-Comics auf Twitter und Facebook verlinkt bekommen und bin über diesen Post dann auf das Fettlogik-Blog gestolpert.

Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

Ich war immer ein zierliches Kind und auch als dünne, unsportliche Jugendliche hatte ich eigentlich keinen Anlass zur Diät. Um mein Gewicht machte ich als Teenager trotzdem Gedanken. Ich habe eine sehr schmale Taille und fand mich mit meinen dünnen Armen und breiten Hüften immer unproportional und hässlich. Durch den Aufenthalt bei einer Gastmutter, die ihren Schützlingen nicht ausreichend Wegzehrung gab und verlor ich das erste Mal sichtbar – und unfreiwillig – Gewicht. Die Kilos weniger hätte ich nicht gebraucht, aber es war immer noch weit im gesunden Bereich und ich war das erste Mal seit Jahren wieder zufrieden mit meinem Po, wie das halt in dem Alter so ist. Als Studentin hatte ich keine Probleme, mein Gewicht zu halten, wenn es mal rauf ging, passte ich mit Süßigkeiten etc. mehr auf. Doch mit der Magisterarbeit, mit der Langzeitbeziehung und dem Bürojob stieg das Gewicht schleichend in einen Bereich, der mir nicht mehr gefiel. Ich nahm innerhalb etwa zehn Jahre etwa sieben Kilo zu. Halbherzige Versuche mit Sport und Verkneifen von Süßigkeiten und Pommes funktionierten nicht oder nur kurzfristig. Ich schob es auf’s Alter, völlig illusorisch wieder so viel wiegen wollen wie mit 21, oder? Und dick? Nee, dick war ich ja nie, also wozu etwas ändern.

Dann kam meine erste Schwangerschaft. Vom Arzt wurde ich ständig dafür gelobt, dass ich mein Gewicht so gut halten würde – bis zum Schluss hatte ich nur etwa 15 kg zugenommen. Ich achtete nicht wirklich akribisch darauf, außer mich eben ausgewogener als sonst zu ernähren und war daher auf fest davon überzeugt, den Schwangerschaftsspeck schnell loszuwerden. Ich dachte überhaupt gar nicht daran, dass es anders sein könnte. In der ersten Zeit nach der Schwangerschaft ging es dann auch recht schnell wieder Richtung Normalgewicht und nach einem Jahr ließ ich eine der zwei gewonnenen Hosengrößen hinter mir. Aber dann stagnierte es, nicht nur das, ich hatte das Gefühl, es ging sogar aufwärts, wie sonst ließe sich erklären dass von den fünfzehn zugelegten Kilo vor Geburt immer noch mysteriöserweise acht da waren? Und das, obwohl ich ehemalige Couchpotato als Mutter eines Kleinkindes so aktiv und beweglich geworden war! Egal wie ich es drehte oder wendete, meine alten Jeans kniffen nicht nur, sie ließen sich nicht mal ansatzweise schließen. Und das konnten nicht nur die Muskeln sein. Es machte mich unglücklich, denn ich gefiel mir mit den Extrakilos nicht, egal wie oft ich las dass Mütter nun mal was runder sind und das uns nur attraktiver macht. Aber was, wenn ich beim zweiten Kind nochmal acht Kilo zulegen würde? Dann wäre ich bald im 30er BMI-Bereich. Und dann?

Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

Erst habe ich ja das Blog entdeckt und am Anfang habe ich mich geärgert. Noch so ein Blog, das Frauen ein schlechtes Gewissen macht und ihnen einredet, es wäre ja alles so, so einfach. Als  Mutter hatte man ohnehin schon genug um die Ohren und jetzt auch noch abnehmen? Aber irgendwie konnte ich auch nicht aufhören, es zu lesen. Da war eine leise Stimme in meinem Hinterkopf, die schon seit Monaten jedesmal, wenn ich ein Foto von mir sah, flüsterte: “Das bist nicht du.” All meine zusammengelegten Ausreden fanden hier eine Antwort und da Nadja immer wieder schrieb, das Blog sei explizit nur als Begleitung zum Buch gedacht, bestelle ich erstmal eine Leseprobe. Da hatte ich ja nichts zu verlieren. Als die durch war, kaufte ich das Buch und las es in einem Rutsch durch.

Danach fühlte ich mich erst ertappt. Dann erleichtert. Es lag an mir, nicht an der Schwangerschaft. Dann war ich sauer über all die vergeudete Zeit. Und dann voller Energie. Ich wog mich, maß mich und die Zahlen schreckten mich nicht mehr, denn ich würde sie ja bald hinter mir lassen. Ich lud mir FDDB.de für mein Handy herunter und fing sofort damit an, meine Ernährung umzustellen. Und habe gleich wieder damit angefangen, täglich Fahrrad zu fahren, etwas, das ich seit meiner frühen Studienzeiten nicht mehr gemacht habe.

Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

Skeptisch war ich eigentlich  nirgendwo. Den ersten Schritt hatte ich ja schon vor Kauf getan, ich dachte, es muss schon was dran sein und mit der Einstellung hab ich das Buch dann auch gelesen. Ich habe sogar gar nicht von vorne bis hinten gelesen, sondern erst ganz gezielt die Fettlogiken ausgesucht, die mich betrafen, wie “Durch das Kinderkriegen nimmt man automatisch zu.” Überzeugt war ich von vielem, zum Beispiel dass abends essen schädlich ist, dass man frühstücken muss, dass Lightprodukte schaden, usw.

Welches Kapitel würdest du ergänzen?

Da fällt mir gerade nicht wirklich etwas ein.

Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

Einer Fettlogik, der ich immer wieder begegne ist, “ich esse ja auch nur X Kalorien und ich nehme nicht ab” oder verwandt, “X kann ja essen was X will, ich nehme nur vom Ansehen zu”. Ich habe anfangs mit meinem neu angelesenen Wissen reagiert, habe aber inzwischen festgestellt, dass mein Enthusiasmus leider als verletzend oder anmaßend herüberkommt, eben weil ich auch in den Augen anderer nie “dick” war. Ich bin daher sehr vorsichtig geworden, über das Thema zu sprechen. Nur weil mir die Infos geholfen haben, heißt das ja nicht, dass andere sie hören wollen oder nützlich finden. Wenn jemand allerdings fragt, wie ich abnehme und dann mit Fettlogiken kontert warum das ja nicht sein kann, diskutiere ich die auch aus.

Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

Ich habe festgestellt, wie stiefmütterlich ich meinen Körper behandelt habe. Nicht nur habe ich zwar alles über die Ernährung meines Kindes gelesen aber kaum auf meine eigene geachtet, ich habe mich auch so gut wie nicht bewegt. Schon wöchtentlichen, leichten Sport und tägliches Kinderwagenschieben habe ich mir als Wahnsinnsleistung angekreidet. Inzwischen bin ich entsetzt, wie viel Fastfood ich gegessen, wie viel Auto ich gefahren bin, Strecken die ich jetzt innerhalb weniger Minuten mit dem Rad zurücklege. Außerdem genieße ich Essen viel bewusster als früher, weil Dinge, die ich früher einfach nebenbei gefuttert habe, jetzt Belohnungen für eine aktive Woche sind.

Was die Umwelt angeht: die Zahlen kannte ich ja, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig ist, aber jetzt sehe ich es auch. Und auch das Überangebot an Essen überall. Ich sehe aber auch, wie sich ein Trend langsam etabliert, der Richtung Fitness geht, wie viele Leute durch den Wald joggen, wie viele Menschen auch in der Großstadt Fahrrad fahren.

Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

Das Gesicht im Spiegel sieht endlich wieder so aus, wie ich es erwarte und ich kann Fotos von mir ansehen, vorher habe ich sie meistens überblättert. Vom reinen Dünnerwerden abgesehen habe ich das erste Mal in meinem Leben sichtbare und fühlbare Beinmuskeln. Der Tag, an dem ich meine alten Hosen von vor der Schwangerschaft das erste Mal wieder einfach hochziehen und hochknöpfen konnte war ein Triumph. Inzwischen schlackern sie an Po und Oberschenkeln, dort wo Muskeln das Fett ersetzt haben – diesmal wirklich! Das Rückenweh, das mich seit der Schwangerschaft plagte, ist sehr viel besser geworden. Meine Umwelt reagiert eigentlich fast nur positiv. Vor allem Leute, die mich lange nicht gesehen haben, bzw. mich vor der Schwangerschaft gar nicht kannten haben ganz schön gestutzt. Ich bin auch, wie es früher einmal war, schneller satt und höre auch auf diese Körpersignale anstatt auf Sprüche “du isst ja wie ein Spatz” – ich weiß, dass ich für meinen Bedarf genau richtig esse

Vorher-Nacher Foto?

Das erste Foto ist zugegeben aus einem etwas unglücklichen, unnatürlichen Winkel aufgenommen. Aber gerade deswegen war es mit der Auslöser, dass es so nicht weitergehen konnte. Zuvor hatte ich Fotos von mir selbst wenn überhaupt nur von oben oder bei “richtigem Licht” zugelassen. Auf diesem spontanen Schnappschuss erkannte ich mich überhaupt nicht wieder. Die Hose, die ich auf dem zweiten Foto anhabe, stammt aus der Zeit vor der Schwangerschaft und saß da schon knapp. Damals hätte ich sie nicht mal schließen können.

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7. Juni, BMI 25,3 – leichtes Übergewicht.

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Heute: BMI 22,6 – mittleres Normalgewicht.

Danke, Nadja, für das Blogstöckchen und vor allem für Dein Buch, das nicht nur mir sondern vielen anderen zu einigen Erfolgserlebnissen und zu einem ganz neuen Lebensgefühl verholfen hat.

Das Buch gibt es derzeit nur als E-Book auf Amazon und in naher Zukunft auch als Taschenbuch. Ich war schon nach einer Leseprobe überzeugt, wenn ihr wollt, schaut es euch selbst an:

Dies ist ein sogenannter Affiliate-Link, d. h., solltet ihr das Buch über diesen Link kaufen, fällt eine winzige Provision für mich ab. Ich setze Affiliate-Links grundsätzlich aus eigener Motivation und nur für Produkte, die ich uneingeschränkt empfehle.

bloggerfuerfluechtlinge

#bloggerfuerfluechtlinge – Glück

bloggerfuerfluechtlinge

Bevor ich dieses Blog für trivialere Themen (Film- und Buchrezensionen stehen an sowie ein paar Techniktagebuchbeiträge) wieder aus der Versenkung hole, ist es mir ein Anliegen zu einem weitaus weltbewegenderem Anlass zu schreiben.

Das Thema Flüchtlinge lässt mich seit Wochen nicht los, insbesondere nicht die Wellen der Intoleranz und Abneigung, die in Deutschland durch alle Netzwerke schwappt.

In einer Unterhaltung kam die Frage auf “war die Welt schon immer so voller Elend und Katastrophen und wir haben es nicht mitbekommen oder wird es tatsächlich immer schlimmer?”. Ich habe Schwierigkeiten bei solchen Fragen ruhig zu bleiben, denn die Fragestellung allein zeigt, wie ich finde, schon das Kernproblem.

Dazu muss ich ein wenig ausholen.

Ich wurde in einem Land geboren, in dem etwa 30% der Bevölkerung arm sind, was schon eine erhebliche Verbesserung zu früheren Zeiten darstellt. Arm bedeutet, unter dem festgelegten Existenzminimum zu leben, ca. 340 € im Monat für eine vierköpfige Familie.  Pro Kopf verdient ein Durchschnittskolumbianer knapp unter 2000 € – im Jahr. Im Alltag heißt das: Wer es hier zu etwas gebracht, lebt beispielsweise mit seiner dreiköpfigen Familie in einer 60 m² Wohnung und fährt zur Arbeit in die Stadt, anstatt auf’s Feld, wie es die Eltern noch getan haben. “Man lebt bescheiden”, würde es ein deutscher Reisender beschreiben, aber das trifft es nicht – es ist keine noble Zurückhaltung oder eine Sehnsucht zur Ursprünglichkeit wegen der in bestimmten Kreisen hierzulande auf das Auto verzichtet oder das Brot selbstgebacken wird, es ist die Normalität.

Die Hauptstadt des Landes lag im Guiness-Buch der Rekorde lange auf Platz 1 für die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Die Situation hat sich schon rapide gebessert, aber dennoch: Das Auswärtige Amt warnt bei Reisen nach Kolumbien stark vor den Grenzgebieten, die weiterhin fest in den Händen der Drogenmafia liegen. Eine Zeitlang starben die meisten kolumbianischen Männer an einer Schusswunde und nicht an einem Herzinfarkt, inzwischen ist diese Todesursache immerhin auf Platz 2 gerückt.

Warum nun dieser Exkurs?  Um zu zeigen, dass man nicht einmal in ein kriegszerrüttetes Land blicken muss, um zu sehen, in welchem Luxus wir leben, was wir als selbstverständlich empfinden.  Elektrizität und sauberes Wasser jederzeit auf  Knopfdruck. Fremdsprachen lernen. Nachts in der Großstadt als Schlimmstes zu befürchten, dass man die Bahn nach Hause verpasst. Bei Krankheit auf uneingeschränkte medizinische Versorgung zurückgreifen zu können.  Das, was wir als “schlimme Nachrichten” empfinden, Entführungen, Gewalt, Kriminalität, Hunger, ist in vielen Ländern seit Generationen schlicht und ergreifend Alltag.

Der einzige Grund, warum es nicht mein Alltag ist? Glück. Ich hatte das unfassbare Glück, als Baby nach Deutschland zu kommen und von einer deutschen Familie großgezogen zu werden. In Sicherheit aufzuwachsen, meine Ausbildung und meinen Beruf frei wählen zu können, stets umgeben von einem Netz, das mich bereit war aufzufangen. Werde ich bestohlen, kümmert sich die Polizei darum, ohne dass ich sie erst bestechen muss. Mein Kind habe ich in einem Krankenhaus mit ausgebildeten Ärzten unter erstklassigen hygienischen und medizinischen Bedingungen zur Welt gebracht. Mein Kühlschrank ist voll und Nachschub nur wenige Schritte von meinem Haus entfernt während mein Geburtsland weiterhin auf Platz 10 des Welthungerindexes steht.

Und nun strömen Menschen nach Deutschland die nur das wollen, was wir in Deutschland jeden Tag haben. Nicht unser Geld, nicht unsere Jobs, nicht die Smartphones oder Waschmaschinen, die Neider so schnell dabei sind, aufzuzeigen. Sie wollen lediglich nicht mehr in Angst leben müssen, dass ihr Kind im Kindergarten einem Anschlag zum Opfer fällt. Bei blauem Himmel an einen Ausflug ins Grüne denken und nicht daran, dass die Drohnen jetzt fliegen. Ein Postpaket mit Vorfreude öffnen und nicht in der grausigen Erwartung, dort die Körperteile eines entführten Verwandten vorzufinden – diese Geschichte einer ihrer Schüler erzählte mir die Lehrerin eines Deutschkurses für Flüchtlinge.

Dass ausgerechnet diesen Menschen Hass, Neid und Missgunst entgegenschlägt macht mich nicht nur traurig, sondern wütend. Ich habe nichts dazu beigetragen, in diesem Land aufgewachsen zu sein. Es war schlicht ein Zufall. Hätte es das Schicksal anders gewollt, hätte ich mit größter Wahrscheinlichkeit weder die Mittel noch die Gelegenheit diesen Beitrag zu schreiben. Denke ich an die Notfall-Blinddarmoperation in meinen späten Teenagerjahren, nehme ich sogar eher an, dass ich gar nicht mehr am Leben wäre. Dieser Zufall gibt mir nicht das Recht, mich an all die schönen Dinge und bequemen Umstände des Lebens in einer Industrienation zu klammern, wie Förmchen auf dem Kinderspielplatz und sie anderen Leuten zu verwehren, die nicht so viel Glück hatten, wie ich.

Viel kann ich nicht tun, außer versuchen ein wenig Zeit, ein wenig Materielles, ein wenig Engagement dafür zu investieren, diesen flüchtenden Menschen die Ankunft hier zu erleichtern, mit Vorurteilen aufzuräumen, ein Zeichen zu setzen wie es so viele andere Blogger und Bloggerinnen vor mir schon getan haben.

Hier ein paar Links, die in den letzten Tagen in meinen Tabs hängengeblieben sind:

Initiative #bloggerfuerfluechtlinge

Familengeschichte von Volker König

Deutlich sein von Pia Ziefle

Wir Weltbürger und Flüchtlingskinder von Kerstin Hoffmann

Jetzt lernen Sie meine Oma kennen – und meine Meinung von Kurzhaarschnitt

Weitere Links füge ich gerne hinzu. Mehr findet man noch bei Volker Königs Blogparade zum Thema.

Wer sich direkt in der Kölner Region engagieren möchte, erfährt mehr beim DRK oder den Johannitern und dem Twitteraccount @RefugeesRPKoeln.